Pflanzenbräuche im keltischen Jahreskreis

Findet NICHT statt, es gibt einen Ersatztermin im Oktober.

„Im Winter ruht die Natur, eingehüllt in ihrem weißen Schneegewand.

Erwacht im Frühling mit Vogellied und warmer Sonnenhand.

Steht dann im Sommer ganz in ihrer grünen Kraft

um im Herbst zu vollenden was in der Ruhe des Winters begonnen hat.“

Unsere Vorfahren erlebten die Jahreszeiten intensiv, erlebten ihre Tücken und Freuden. So entwickelten sich in ewigen Traditionen die Jahreskreisfeste − Ehrungen, Fürbitten und Gedenken an ausgewählten Tagen, begleitet von vielgestaltigen Ritualen, die sehr häufig in Zusammenhang mit den lebensspendenden Pflanzen standen.

Ein paar Rituale sind noch bekannt, andere vergessen. An diesem Wochenende wollen wir uns auf den alten Pfaden bewegen und neue im „alten Stil“ anlegen.

Ob originär oder nachempfunden, können sie uns helfen den Jahresverlauf und die ihm inne wohnenden Zyklen von Pflanze, Tier und uns selber intensiver zu erleben, uns wieder stärker mit der Natur zu verbinden und uns wieder als ein Teil von ihr zu fühlen.

Inhalt:

Besondere Daten (Jahreskreisfeste) im keltischen und christlichen Kalender und deren Bedeutungen

Über das Wesen der keltischen Vegetationsgötter

Alte, tradierte Pflanzenbräuche (wie Gründonnerstagsuppe, Kräuterbuschen, Rübenschnitzen zu Samhain, Paradeiserl zur Adventszeit)

Neue Pflanzenbräuche nach tradiertem Grundmuster (wie „Wunschrinden“ aus der Birke zum „Birkenfrühlingsfest“ Imbolc, bunte Stoffbänder aus Pflanzentinten zu Beltane, Erntefüllhörner aus Weidenruten, „Sonnendöschen“ aus Engelswurz für die dunkle Jahreszeit)

Wildpflanzenexkursion (Botanik, Volkskunde, Heilkunde)

Praktische Einführung in die diversen Verarbeitungsmöglichkeiten (Heilkunde, Küche, Basteln)

Der Ersatztermin für dieses Seminar ist im Oktober (Fr, 16.10.-Sa, 17.10.20)

Veranstaltungsdatum
Sa 23.05.2020
Referent
Coco Burkhardt
Uhrzeit
Sa, 10 - 17.30 Uhr/ So, 9.30 - 16 Uhr
Anmeldung
Mit Anmeldung
Kosten
160€
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